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Veranstaltungen des Regionalmuseums Reichelsheim Odenwald im Jahr 2017

Alle Veranstaltungen finden Im Regionalmuseum Reichelsheim Odenwald, Rathausplatz 7 statt.

A. Leben und Arbeiten in der Region Reichelsheim – einst und jetzt

Der Arbeitskreis des Museums lädt auch 2017 wieder zur Vortragsreihe „Leben und Arbeiten in der Region Reichelsheim – einst und jetzt“ in den historischen Rathaussaal am Rathausplatz 7 ein.

Mittwoch, 26. April 2017 – 19:30 Uhr

Die 11-Uhr Glocke „Gloria Dei“ in der evangelischen Michaelskirche

Vortrag von Claudia Kusch

Wer waren die Menschen und ihre Familien, die sich selbst auf der 1662 gegossenen Glocke ein Denkmal gesetzt haben und in welcher Zeit lebten Sie?

Antworten hierzu gibt Claudia Kusch in ihrem Vortrag.

Ansprechpartner: Claudia Kusch



Mittwoch, 4. Oktober 2017 – 19:30 Uhr

Unser Jakobsweg 


Reisebericht mit Bildern von Traute und Henner Dietl

Den durch Hape Kerkelings Buch „Ich bin dann mal weg“ bekannt gewordenen Pilger-weg „Camino Francés“ sind Traute und Henner Dietl aus Reichelsheim in den Jahren 2010 und 2011 gegangen. Von Saint-Jean-Pied-de-Port führte ihr Weg durch die unter-schiedlichsten Landschaften Nordspaniens in das rund 800 Kilometer entfernte Santia-go de Compostela. Neben Rom und Jerusalem ist es eines der wichtigsten Pilgerziele. Und wer sich die Jakobsmuschel direkt aus dem Meer holen möchte, wandert - wie die beiden Reichelsheimer - weiter zum Kap Finisterre, einer kleinen Landzunge, die weit in den Atlantik hinaus reicht und von den Pilgern im Mittelalter als das „Ende der Welt“ bezeichnet wurde.

Ansprechpartner: Gerd Lode



Mittwoch, 8. November 2017 – 19:30 Uhr


„Der Weise von Güttersbach - Wilhelm Lautenschläger und seine Nachkommen“

Vortrag von Heidi Banse

Von Wilhelm Lautenschläger, der im 17. Jahrhundert lebte und als „Der Weise von Güttersbach“ bekannt war, erzählt Heidi Banse in ihrem Vortrag.

1628 kam es zu einem Prozess gegen Wilhelm Lautenschläger. Ihm wurde vorgeworfen, mit dem Segensprechen und Heilen den Frieden im Dorf zu stören, denn täglich ström-ten die Menschen zu dem „Weißen Mann von Güttersbach“, um seinen Rat zu hören. Überliefert ist dies in sieben Aktenstücken aus dem Jahr 1628 mit dem Titel „Segen-sprechen“.

Ansprechpartner: Thomas Krämer


B. Ausstellungen

Sonntag, 5. Februar 2017 bis Sonntag, 5. März 2017
Ausstellungseröffnung: 5. Februar – 14:30 Uhr

Deutsche aus Russland - Geschichte und Gegenwart


Eine Ausstellung der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland e. V. (Stuttgart) in Kooperation mit dem Regionalmuseum Reichelsheim Odenwald

Tafeln und Schaubilder zeigen das wechselvolle Schicksal der Menschen und illustrieren die Historie und die kulturellen Verknüpfungen der Russlanddeutschen mit dem riesi-gen Land Russland.

Die Ausreise der Deutschen nach Russland begann mit dem Manifest der Zarin Kathari-na II., die von 1762 bis 1796 das Russische Zarenreich regierte. Die Auswanderung er-folgte von 1764/1765 bis 1862 mit der Gründung von 3.536 deutschen Siedlungen an der Wolga, in der Ukraine, im Kaukasus, Wolhynien und Bessarabien. Diese deutschen Ko-lonien wurden streng nach der Religionszugehörigkeit in den von Russland neuerober-ten Gebieten der ehemaligen Weltreiche der Mongolen und Osmanen angelegt.

Deutsche in Russland: vom Vorbild zum Sündenbock

Die heimisch gewordenen und seit fast 200 Jahren hoch geachteten Russlanddeut-schen mussten jedoch nach dem deutschen Überfall auf die Sowjetunion im Jahr 1941 einen unbeschreiblichen Leidensweg antreten. Zigtausende verloren ihr Leben durch Deportation, Verschleppung und Ermordung, weil der sowjetische Diktator Stalin sie der Zusammenarbeit mit Hitler-Deutschland verdächtigte.

Deutsche in der Sowjetunion zwischen Bleiben und Gehen - Die Rückkehr nach Deutschland

Seit 1950 konnten rund 2,8 Millionen deutsche Aussiedler aus der ehemaligen UdSSR nach Deutschland zurückkehren, dank geduldiger Diplomatie und erfolgreicher Entspannungspolitik besonders nach 1990. Sie kehrten in das Land ihrer Vorfahren zurück, das für sie als Synonym für Hoffnung und Gerechtigkeit stand. Vorurteile und Ablehnung schlugen vielen von ihnen entgegen von Menschen, denen alles Fremde fremd ist.

Die Ausstellung dokumentiert auch, wie die russlanddeutschen Rückkehrer unter oft-mals schwierigen Bedingungen in Deutschland wieder Fuß fassten, ihre Integration in die Nachkriegsgesellschaft geschafft haben und wie gerade in Hessen Deutsche aus Russland heute das Land in vielfacher Weise mitgestalten.

Der Projektleiter Jakob Fischer, selbst Deutscher aus Kasachstan, führt mit einem Vor-trag in die Ausstellung ein und zeigt auf Großleinwand Kurzfilme über die Geschichte und Integration der Deutschen aus Russland. Er informiert mit interessanten Dokumentationen über die Geschichte dieses leidgeprüften Volkes, benennt Beispiele von Zusammenleben, von glücklichem Ankommen, von neuen Wurzeln, neuer Heimat, verständnisvollem Miteinander.

Ansprechpartner: Andreas Uhrig


C. Bilderausstellung „Alt Reichelsheim“ in der Reichenberghalle

Samstag, 26. August 2017 bis Montag, 28. August 2017

Bilderschau zum 69. Reichelsheimer Michelsmarkt in der Reichenberghalleemeinsam 

Gezeigt werden verschiedene Bilder aus drei Jahrhunderten aus Reichelsheim und sei-nen Ortsteilen. Außerdem öffnet das Museumsarchiv seine Schatzkiste und zeigt neu ins
Archiv aufgenommene Bilddokumente.

Ansprechpartner: Horst Wendel


D. Politik, Technik und die Reinheim-Reichelsheimer Eisenbahn

Sonntag, 10. September 2017 – 11:00 bis 17:00 Uhr
Eine Veranstaltung zum „Tag des offenen Denkmals“

- Erwartungen an einen „eisernen Weg“ im Gersprenztal -


Vor 130 Jahren befuhr ein Personenzug erstmals die Strecke von Reinheim nach Reichelsheim. Nach vielem technischem und noch mehr politischem Für und Wider konnte das „Odenwälder Lieschen“ den Reichelsheimer Bahnhof erreichen, jedoch nicht den von Fürth im Odenwald. Welche Macht auf die Reinheim-Reichelsheimer Eisenbahn von ihrer Planung bis zu ihrem Niedergang wirkte, soll an diesem Tag dokumentiert werden.

Historisches Bild- und Filmmaterial der realisierten Streckenführung sowie zahlreiche Ausstellungsstücke lassen das Herz aller kleinen und großen Eisenbahnfreunde höher schlagen.

Bei geeigneten Witterungsbedingungen wird eine geführte Fahrradtour entlang eines Teils der 1964 stillgelegten Strecke angeboten. Eine Voranmeldung ist erforderlich. Einzelheiten zu der Veranstaltung sind ab Juni 2017 unter www.museum-reichelshem.eu zu erfahren.

Ansprechpartner: Wolfgang A. W. Kalberlah und Frank Steckenreuter 


E. Advent im Museum

Samstag, 2. Dezember und Sonntag 3. Dezember 2017
während der Öffnungszeiten der Reichelsheimer Lichterweihnacht

Das Regionalmuseum zeigt zur Reichelsheimer Lichterweihnacht Handwerk, Hobby und Kunst aus der Region rund um die Gemeinde im oberen Gersprenztal.


Ansprechpartner: René Winterstein




Besuchen Sie die Abteilungen in unserem Museum

Erdgeschoss: Handwerk (Fachwerk, Schindler, Gäulchesmacher, Beerfurther Lebkuchenbäcker, Blaufärber, Schuhmacher), Gefängniszellen

Obergeschoss: Odenwälder Schulmuseum, Bahnpost, Sonderausstellungen

Dachgeschoss: Reinheim-Reichelsheimer Eisenbahn, Bergbau rund um Reichelsheim

Haus der Vereine: Familienarchiv
Bismarckstraße 24



Unsere Andenken für Sie zur Erinnerung oder für Freunde und Bekannte:
Bücher mit Geschichten und zur Geschichte Reichelsheims
Postkarten zum Odenwälder Lieschen und zur Bahnpost
Beerfurther Holzgäulchen



Möchten Sie im Museum mitwirken?

Kommen Sie zu den Sitzungen des Arbeitskreises. Wir treffen uns am ersten Dienstag im Monat um 19:30 Uhr in Treuschs Johanns-Stube, Rathausplatz 2, Spiegelsaal.

Näheres im Internet unter:
www.museum-reichelsheim.eu
www.reichelsheim.museum.com


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